Wie ich arbeite: SEO und AI Search Beratung mit System
Zwei Suchsysteme, eine strategische Einordnung. Kein Hype, keine Ranking-Garantien, die niemand seriös geben kann, kein automatisierter Report-Versand. Was ich garantiere: Fachkundige Arbeit, nachvollziehbare Methodik und eine Einschätzung, die zu deinem Unternehmen passt, nicht zu einem Standardpaket.
Wer einen Berater sucht, der Berichte automatisiert und Dashboards verschickt, ist hier falsch. Wer einen Berater sucht, der Daten tatsächlich versteht, einordnet und daraus eine Handlungsempfehlung macht, die zu seinen Unternehmenszielen passt, ist genau richtig.
Was diese Seite erklärt
Du wirst auf dieser Seite keine Liste mit Tool-Logos finden und keine Versprechungen darüber, was KI mit deinen Rankings machen wird. Stattdessen erkläre ich, wie ich Sichtbarkeit messe, warum ich Search und AI Search als zwei unterschiedliche Realitäten behandle, was mein Reporting leistet, das kein automatisiertes Dashboard leisten kann, und welche Unternehmensprofile gut zu dieser Arbeitsweise passen.
Wenn du danach anfragen willst, findest du am Ende der Seite den Weg dahin.
Die Ausgangslage: Zwei Suchmaschinen, eine Strategie
Seit der Markteinführung von ChatGPT und der Integration generativer KI in Google, Bing und andere Suchsysteme kursiert im SEO-Umfeld eine Menge Aufgeregtheit. LinkedIn ist voll mit Posts, die klassisches SEO für tot erklären und GEO oder AEO als die neue Pflichtdisziplin ausrufen. Die Realität ist nüchterner, und für viele Unternehmen gleichzeitig klarer:
Conversions laufen weiterhin überwiegend über die klassische Google-Suche.
AI-gestützte Antworten auf Chatbots und AI Overviews gewinnen an Relevanz, aber sie sind nicht dort, wo der Großteil der messbaren Kaufentscheidungen heute abgebildet wird.
Das bedeutet nicht, dass Sichtbarkeit in KI-Systemen irrelevant ist. Es bedeutet, dass Unternehmen, die ihr klassisches SEO-Fundament vernachlässigen, auch in AI Search schlechter sichtbar sein werden, denn die großen Sprachmodelle greifen auf Inhalte zurück, die in klassischen Suchindizes gut positioniert sind. Google Gemini auf den Google-Index, Bing Copilot auf den Bing-Index. Wer dort nicht präsent ist, wird auch im KI-Dialog nicht genannt.
Das ist die Basis meiner Arbeit: kein Entweder-oder, sondern ein Messsystem, das beide Realitäten abbildet und priorisiert, wo der tatsächliche Hebel liegt.
Das Messsystem: Was ich tracke und warum
Google Search: Wo aus Suchanfragen Umsatz wird
Für die klassische Google-Suche und die Sichtbarkeit in AI Overviews nutze ich keyword-basiertes Tracking. Das mag unmodern klingen in einer Zeit, in der Prompt-Optimierung gehypt wird, aber es ist aus einem schlichten Grund sinnvoll: KMU-Kunden im DACH-Raum formulieren Suchanfragen als Keywords, nicht als Chatbot-Prompts. Solange das so ist, ist Keyword-Tracking die relevante Datenbasis für Kundenentscheidungen.
AI Overviews werden dabei als separate Ebene mitgemessen: Wird eine Domain zitiert? Wird sie verlinkt? Erscheint sie regelmäßig oder nur sporadisch? Diese Daten ergänzen das klassische Ranking-Tracking und zeigen, ob Inhalte so aufgebaut sind, dass sie als zitierwürdige Quelle gelten, nicht nur als Seite mit guter Position.
Wettbewerbsanalyse, Keyword-Cluster und Sichtbarkeits-Benchmarks basieren auf deutschen Marktdaten, die für den DACH-Raum speziell kalibriert sind. Das ist relevant, weil Sichtbarkeitsindizes und Marktanteile je nach Sprachraum erheblich voneinander abweichen.
AI Search: Markenpräsenz in Sprachmodellen
Für Sichtbarkeit außerhalb von Google, also in ChatGPT, Perplexity, Claude, Bing Copilot und ähnlichen Systemen, arbeite ich mit Prompt-Sets. Das bedeutet: Ich definiere eine Taxonomie realistischer Nutzer-Prompts aus den Bereichen Brand, Commercial Intent, Informational und Competitive, und messe regelmäßig, ob und wie eine Marke in den Antworten auftaucht.
Das ist methodisch ein anderes Vorgehen als Keyword-Tracking, weil Sprachmodelle nicht mit Index-Positionen arbeiten. Die Frage lautet hier nicht „Rank 1 oder Rank 7?", sondern: „Wird diese Marke als Antwort auf relevante Fragen genannt, und wenn ja, in welchem Kontext, mit welcher Bewertung?" Das ist Brand Authority in einem neuen Kanal, und es lässt sich messen, auch wenn viele Agenturen so tun, als ob das nicht möglich wäre.
Google misst Nachfrage. AI Search misst Deutungshoheit. Wer nur eine der beiden Achsen im Blick hat, sieht maximal die Hälfte.
Technische Basis und GSC-Monitoring
GSC-Daten werden regelmäßig ausgewertet, mit besonderem Fokus auf Veränderungen bei Impressionen, CTR und Keyword-Drift, also dem Verschieben von Sichtbarkeit zwischen Themen oder Intent-Gruppen. Bei größeren Datensätzen arbeite ich mit skriptbasierter Auswertung, um Korrelationen zu erkennen, die ein Standard-Dashboard nicht anzeigt.
Das Reporting: Keine automatisierten Dashboards
Viele Agenturen schicken monatlich PDF-Exporte aus Looker Studio oder DataStudio. Diese Dokumente zeigen, dass Arbeit gemacht wurde. Ob sie auch zeigen, was es für das Unternehmen bedeutet, ist eine andere Frage.
Meine Reports funktionieren anders. Ich verarbeite Daten aus mehreren Quellen, priorisiere die Befunde nach Relevanz für die spezifischen Unternehmensziele des Kunden, und formuliere daraus Handlungsempfehlungen, die direkt in operative Entscheidungen einfließen können. Das kann eine Priorisierung von Content-Themen sein, eine Empfehlung gegen eine geplante Maßnahme, weil das Chance-Risiko-Verhältnis nicht stimmt, oder eine Einordnung, warum eine Traffic-Veränderung kein Problem ist, obwohl sie auf den ersten Blick wie eines aussieht.
Der Unterschied ist nicht das Format. Der Unterschied ist, ob jemand die Daten tatsächlich durchdrungen hat, bevor sie beim Kunden landen.
Diese Art des Reportings ist nicht auf 100 Kunden gleichzeitig skalierbar. Das ist keine Einschränkung, sondern eine Entscheidung. Ich betreue bewusst eine überschaubare Anzahl von Kunden, um diesen Standard halten zu können.
Was ich nicht tue
Folgende Punkte gehören zur Arbeitsweise, auch wenn sie sich ungewohnt lesen:
Ich verkaufe keine Panik. Wenn ein Update, ein Tool oder ein Trend auf LinkedIn als Game-Changer gehandelt wird, prüfe ich zunächst, ob das für den spezifischen Kunden überhaupt relevant ist. Meistens ist es das nicht, oder zumindest nicht so dringlich, wie der Hype nahelegt. Die Einordnung gehört zur Beratungsleistung.
Ich formuliere keine Ranking-Garantien. Wer Garantien für Positionen in Suchmaschinen verspricht, verspricht etwas, das außerhalb seiner Kontrolle liegt. Was ich versprechen kann: methodisch saubere Arbeit, transparente Daten und Empfehlungen, die auf nachvollziehbarer Analyse basieren.
Ich empfehle keine Maßnahme ohne Messung. Jede Empfehlung kommt mit einem KPI und einer Baseline. Ohne beides ist eine SEO-Maßnahme kein strategischer Hebel, sondern Aktionismus.
Ich trenne meine Einschätzung von aktuellen Trends. Wenn klassisches SEO für ein Unternehmen der richtige Hebel ist, sage ich das, auch wenn der Markt gerade über GEO und AEO spricht. Wenn AI Search für einen anderen Kunden die relevante Stellschraube ist, gilt das Umgekehrte.
Für wen diese Arbeitsweise passt
Das Modell funktioniert gut für drei Kundenprofile:
KMU-Geschäftsführung, die keine interne SEO-Ressource hat und eine klare Einschätzung braucht, welche Maßnahmen tatsächlich etwas bewegen und welche nicht. Die Erwartung ist: Einordnung auf Entscheidungsebene, keine monatliche Datendusche.
Inhouse-Teams und Marketing-Leads, die fachlich kompetent sind, aber einen unabhängigen Blick und methodische Tiefe brauchen, die intern schwer aufzubauen ist. Die Erwartung ist: Sparringspartner auf Augenhöhe, keine Wissensvermittlung von null.
Agenturen, die SEO und AI Search nicht vollständig intern abdecken oder für einzelne Kunden eine externe Zweitmeinung einbinden wollen. Die Erwartung ist: Präzise, eigenständige Einschätzung, die sich direkt in Kundenberatung übersetzen lässt.
Nicht passend: Unternehmen, die monatliche Reports als Hauptleistung definieren, schnelle Wins ohne strategische Basis erwarten, oder ein umfangreiches Content-Produktions-Setup suchen. Für diese Profile gibt es besser geeignete Anbieter.
Der nächste Schritt
Wenn du wissen willst, ob diese Arbeitsweise für dein Unternehmen oder dein Team passt, ist ein Erstgespräch der sinnvollste Einstieg. Kein Formular, keine Anfragen-Vorlage, kein Standardprozess. Ein Gespräch, in dem ich einschätze, ob ich für dein Anliegen der richtige Ansprechpartner bin, und du einschätzt, ob dir diese Art der Zusammenarbeit zusagt.
Häufige Fragen zu meiner Arbeitsweise
Was ist der Unterschied zwischen SEO und AI Search Optimization?
SEO optimiert Inhalte für klassische Suchmaschinen wie Google, mit dem Ziel, für relevante Keywords sichtbar zu sein und Klicks zu generieren. AI Search Optimization, auch GEO oder AEO genannt, zielt darauf ab, dass eine Marke in den Antworten von Sprachmodellen wie ChatGPT, Perplexity oder Google Gemini als Quelle zitiert wird. Beide Disziplinen greifen ineinander: Wer in klassischen Suchindizes gut aufgestellt ist, hat in der Regel auch eine bessere Ausgangsbasis für AI-Sichtbarkeit.
Wie misst man AI Search Sichtbarkeit?
AI Search Sichtbarkeit wird über Prompt-Sets gemessen. Dabei werden realistische Nutzeranfragen definiert, die einem Unternehmen oder einer Branche entsprechen, und regelmäßig in verschiedenen Sprachmodellen abgefragt. Analysiert wird, ob und wie die Marke in den Antworten auftaucht, in welchem Kontext sie genannt wird und ob sich die Sichtbarkeit über Zeit verändert.
Für welche Unternehmensgrößen ist diese Beratung geeignet?
Die Beratung ist auf KMU, größere Selbständige und Inhouse-Teams im DACH-Raum ausgerichtet. Entscheidend ist weniger die Unternehmensgröße als die Erwartung: Wer eine strategische Einordnung und fundierte Handlungsempfehlungen sucht, ist richtig. Wer primär automatisiertes Reporting oder günstiges Content-Volumen benötigt, findet bei anderen Anbietern passendere Modelle.
Ist klassisches SEO durch KI obsolet geworden?
Nein. Die großen Sprachmodelle, die in Suchsystemen verwendet werden, greifen auf klassische Suchindizes zurück. Google Gemini nutzt den Google-Index, Microsoft Copilot den Bing-Index. Wer in diesen Indizes nicht präsent und relevant ist, wird auch in KI-generierten Antworten kaum auftauchen. Klassisches SEO ist die Grundlage, keine veraltete Disziplin.
Was bedeutet "Reporting ohne Dashboard"?
Es bedeutet, dass Daten aus mehreren Quellen manuell analysiert, nach Unternehmenszielen priorisiert und als Entscheidungsvorlage aufbereitet werden, statt automatisiert als PDF-Export verschickt zu werden. Der Mehrwert liegt in der Interpretation, nicht in der Datenmenge.
Wie sieht eine typische Zusammenarbeit aus?
Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem Erstgespräch, in dem Ziele, Ausgangslage und Erwartungen geklärt werden. Danach folgt eine Analyse-Phase, deren Tiefe von der jeweiligen Fragestellung abhängt. Laufende Betreuung erfolgt auf Basis vereinbarter Zyklen und Fragestellungen, nicht nach Standardpaketen.
Warum betreust du nur eine begrenzte Anzahl an Kunden gleichzeitig?
Weil das Modell auf methodischer Tiefe basiert, die nicht beliebig skalierbar ist. Jeder Bericht wird auf Basis der individuellen Unternehmensziele formuliert. Für mich ist das keine Einschränkung, sondern eine bewusste Qualitätsentscheidung.