301 Redirect Generator

Erstellt 301-Weiterleitungen für Apache (.htaccess) und Nginx. Läuft vollständig lokal in deinem Browser, kein Upload, keine Datenweitergabe.

Datenschutz & Haftung: Dieses Tool läuft zu 100 % lokal in deinem Browser. Es werden keinerlei Daten gespeichert, verarbeitet oder an einen Server übertragen. Deine Weiterleitungslisten bleiben dein Eigentum. Die Nutzung des Tools und des generierten Codes erfolgt auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine Haftung für eventuell entstehende Schäden oder Fehlfunktionen.


Zum jetzigen Zeitpunkt generiert das Tool ausschließlich 301 = permanente Redirects. Das ist das, was du in 98 % aller Fälle brauchst, wenn du so ein Tool nutzt. Ich habe in meiner täglichen Arbeit genug mit falsch gesetzten 302 = temporären Redirects zu tun, diesen Unsinn will ich an dieser Stelle nicht noch weiter verbreiten.


301 Redirect Generator

Erstellen Sie einfach und flexibel 301-Weiterleitungen für Apache oder Nginx.

Best Practices für URLs:

Alte URL: Immer den relativen Pfad (z.B. /alte-seite.html)

Neue URL: Für interne Umleitungen den relativen Pfad, für externe die komplette URL mit Protokoll

Typ der Umleitung:

Achtung: Die alte und neue URL sind identisch. Dies würde einen Redirect Loop verursachen!

Generierter Code

Kopieren

            

Wie geht es weiter?

Fügen Sie den generierten Code am Anfang Ihrer .htaccess-Datei ein. Diese befindet sich im Hauptverzeichnis (Root) Ihrer Website.

Changelog: 29.10.2025 - Code Review und Security-Hardening. 30.08.2025 - Verbesserungen bei Fehleingaben, Ergänzungen bei den Hinweisen zu Best Practices. 18.06.2025 - Erste stabile Version.


So funktioniert der 301 Redirect Generator

Du hast eine Seite verschoben, eine URL geändert oder ziehst auf eine neue Domain um? Mit diesem Tool erstellst du schnell die notwendigen 301-Weiterleitungen, damit deine Besucher und Suchmaschinen zuverlässig am richtigen Ziel ankommen.

Schritt 1: Server-Typ auswählen

Wähle den Typ deines Webservers. Die meisten Webhosting-Pakete, insbesondere Shared Hosting, laufen auf Apache. Wenn du einen eigenen vServer oder dedizierten Server betreibst, könnte auch Nginx im Einsatz sein. Im Zweifel: Apache ist die richtige Wahl.

  • .htaccess (Apache): Erzeugt Code für die .htaccess-Datei.
  • Nginx: Erzeugt Code für die nginx.conf.

Schritt 2: Redirect-Methode festlegen

Wähle die passende Methode für deine Aufgabe:

  • Einzelne URL: Für die direkte Weiterleitung einer einzigen alten URL auf eine neue.
  • URL mit Wildcard: Für musterbasierte Weiterleitungen mit Platzhaltern.
  • Mehrere URLs (Bulk): Wenn du eine ganze Liste von Weiterleitungen auf einmal erstellen möchtest.

Schritt 3: URLs eingeben

Das Tool nimmt dir bei der Eingabe etwas Arbeit ab:

  • Alte URL: Du kannst entweder nur den Pfad (/alte-seite.html) oder die vollständige URL eingeben. Das Tool extrahiert automatisch den korrekten Pfad.
  • Neue URL: Gib hier immer die vollständige Ziel-URL an, inklusive https://. Das ist die sicherste Methode und vermeidet Missverständnisse.
  • Bulk-Eingabe: Füge deine Liste ein, eine Weiterleitung pro Zeile. Alte und neue URL werden durch ein Leerzeichen oder einen Tabulator getrennt. Du kannst Daten also direkt aus zwei nebeneinander liegenden Spalten in Excel kopieren und einfügen.

Schritt 4: Optionen anpassen (nur Apache)

Trailing Slash: Beide Varianten (mit / und ohne /) abdecken

  • Wann aktivieren? Immer wenn du eine URL umleitest, die keine explizite Dateiendung wie .html oder .php hat.
  • Wann weglassen? Bei URLs mit Dateiendung ist diese Option sinnlos - das Tool ignoriert sie dort automatisch.

Schritt 5: Code generieren und einsetzen

Klick auf „Code generieren". Der fertige Code erscheint im Ergebnisfeld und lässt sich mit einem Klick kopieren.

  • Für Apache: Füge den Code an den Anfang deiner .htaccess-Datei ein. Die Datei liegt im Hauptverzeichnis (Root) deiner Website — das ist das oberste Verzeichnis, das du per FTP/SFTP siehst, wenn du auf deinen Webspace zugreifst.
  • Für Nginx: Füge den Code in deine Serverkonfigurationsdatei (meist nginx.conf) innerhalb des server { ... } Blocks ein und lade die Konfiguration neu, zum Beispiel mit sudo systemctl reload nginx.
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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Redirect und RewriteRule?

Das Tool wählt automatisch die jeweils passende Methode:

Redirect 301 ist eine einfache, direkte Anweisung für 1-zu-1-Weiterleitungen. Das Tool nutzt sie für die Modi „Einzelne URL" und „Bulk" (ohne Trailing-Slash-Option). Schnell, unkompliziert, ausreichend für den Großteil der Anwendungsfälle.

RewriteRule ist mächtiger und kann Muster erkennen. Das Tool setzt sie ein, sobald du die Trailing-Slash-Option aktivierst oder den Wildcard-Modus wählst. Technisch läuft RewriteRule über das Apache-Modul mod_rewrite, das auf den meisten Webhostings standardmäßig aktiv ist.

Ein praktischer Unterschied: Redirect 301 ignoriert Query-Strings bei der Quell-URL nicht zuverlässig, RewriteRule mit entsprechenden RewriteCond-Bedingungen schon. Für einfache Weiterleitungen spielt das keine Rolle.

Muss ich die Domain angeben?

  • Alte URL: Nein. Du kannst die volle URL einfügen, das Tool kürzt die Domain automatisch heraus. Der Server weiß bereits, für welche Domain die Regel gilt.
  • Neue URL: Ja. Gib hier immer die vollständige Ziel-URL an. Das ist eindeutig und vermeidet Fehler, insbesondere bei externen Weiterleitungen.

Warum gibt es zwei Download-Formate (TXT vs. CSV)?

Beide haben einen anderen Zweck:

  • TXT-Download ist für den Webserver: Der Inhalt enthält den sofort einsetzbaren Servercode. Direkt in deine Konfigurationsdatei kopieren, fertig.
  • CSV-Download ist für dich und andere Systeme: Eine saubere Datenliste deiner Weiterleitungen (Spalte A: Alte URL, Spalte B: Neue URL). Damit kannst du Redirects dokumentieren, in CMS-Plugins oder SEO-Tools importieren oder als sauberes Backup sichern.

Was ist ein Redirect Loop und wie vermeide ich ihn?

Ein Redirect Loop entsteht, wenn Weiterleitung A auf Ziel B zeigt, das wiederum auf A zurückleitet. Browser und Suchmaschinen erkennen das und brechen ab - die Seite ist dann nicht erreichbar. Das Tool warnt dich aktiv, wenn es einen potenziellen Loop erkennt.

Der häufigste Praxisfehler: Du leitest /seite/ auf /seite (ohne Trailing Slash) weiter, und gleichzeitig greift eine andere Regel, die /seite wieder auf /seite/ schiebt. Prüfe deshalb immer, ob dein CMS oder deine bestehende .htaccess bereits ähnliche Regeln enthält, bevor du neuen Code einfügst.

Wie viele Redirects verträgt eine .htaccess-Datei, bevor die Performance leidet?

Jede Anfrage an einen Apache-Server liest die .htaccess-Datei. Bei einigen Dutzend Regeln ist das vernachlässigbar. Wenn du allerdings in den dreistelligen Bereich kommst, insbesondere bei komplexen RewriteRule-Konstruktionen, kann sich das auf die Server-Antwortzeit auswirken.

Die pragmatische Lösung für große Projekte: Redirect-Verwaltung ins CMS auslagern (WordPress-Plugins wie „Redirection" nutzen eine Datenbank statt Flatfile-Lookup) oder die Regeln in der zentralen Apache-Serverkonfiguration hinterlegen, wo sie effizienter verarbeitet werden.

Wann sollte ich statt eines 301 lieber einen 410 setzen?

Ein 410 Gone ist die sauberere Antwort, wenn du eine Seite dauerhaft entfernt hast und es keine sinnvolle Zielseite für eine Weiterleitung gibt. Ein 301 auf die Startseite oder eine beliebige Unterseite ist in solchen Fällen keine gute Lösung - Suchmaschinen erkennen das Muster und können solche Weiterleitungen als „Soft 404" werten.

Wenn du also Seiten löschst, die keinen inhaltlichen Nachfolger haben: Lieber 410 als einen 301 auf eine thematisch unpassende URL.

Aktualisiert am 17 März 2026

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